Heute möchte ich euch ein kleines, feines Buch vorstellen, das unterhaltsam und ganz schnell durchgelesen ist: Die Bären-Strategie von Lothar Seiwert.

baerenstrategieInhalt:

Bärig lebt es sich einfach besser! Der Bestseller von Europas führendem Experten für Zeit- und Selbstmanagement endlich als preiswerte Sonderausgabe. Die Bärenfabel führt uns dabei vor Augen, wie wir sinnerfüllt und glücklich unser Leben führen können, indem wir uns auf kluge Zeiteinteilung besinnen.
»Probier’s mal mit Gemütlichkeit …« Bären sind nicht nur stark und die Herren des Waldes, sie verkörpern auch Ruhe, Kraft und Klugheit – Werte, die wir uns in unserer schnelllebigen Zeit mehr zu Herzen nehmen sollten. In dieser charmanten Fabel kommen die sympathischen Waldbewohner selbst zu Wort und vermitteln die notwendige Gelassenheit und Kraft, mit denen wir aktiv unser Leben gestalten können. Dank einer klugen Zeiteinteilung kann jeder seine Ziele und Wünsche verwirklichen.

Rezension

wp-1479240850285.jpgWer wünscht sich nicht etwas mehr Gelassenheit, eine bessere Zeiteinteilung und die Erfüllung seiner Wünsche? Eben! Aber hilft einem dieses Büchlein wirklich dabei? Ich glaube, dass es den Leser zumindest in die richtige Richtung schubsen kann.

Das Buch liest sich nicht wie ein typisches Zeit- oder Lebensmanagement Buch. Es erzählt eine Geschichte über Waldtiere und ihre Probleme mit der Zeit, ihren Aufgaben, Motivation, etc. Ähnlich wie auch in Seiwerts aktuellem Buch „Die Tiger-Strategie“. Beim Lesen entdeckt man mindestens ein Tier, mit dessen Problemen man sich identifizieren kann. Wie z.B. mit dem motivationslosen Hirsch oder der immer gestressten Biene. Man verfolgt, wie diese Tiere ihr Problem erkennen und sich bei den weisen Bären Hilfe holen, die ihnen einen Schnellkurs verpassen und nebenher auch dem Leser. 😉 Nachdem die Waldtiere ihre Erleuchtung hatten, kommt noch ein Test für den Leser, in dem man herausfinden kann, welches Arbeitstier in einem steckt. In „Die Tiger-Strategie“ kam mir der Test fehl am Platz vor, doch in diesem Buch hat er gut gepasst und es hat auch Spaß gemacht ihn auszufüllen. Anscheinend bin ich übrigens eine Mischung aus Eule und Fuchs.

Am Schluss erhält man noch einmal Tipps für sein spezielles Arbeitstier. Theoretisch könnte man daher einfach zum Ende blättern, den Test machen und sich die Tipps abholen. Das würde ich aber nicht empfehlen. Erstens ist das Buch wirklich kurz und in etwa einer Stunde ausgelesen (also gibt es keine Ausreden) und zweitens ist es immer besser sich etwas mit einem Thema zu befassen, damit es hängen bleibt. Ihr kennt das sicher noch von der Schule, wenn man etwas nur schnell gelernt hat, damit man es am nächsten Tag für den Test kann, hatte man es nach dem Test direkt wieder vergessen. Also keine Fast-Food-Infos abholen und danach vergessen! Setzt euch hin und genießt eure Lektüre, das würden euch auch die Bären raten. 😉

Kennt ihr das Buch? Welches Arbeitstier seid ihr?

 

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