Harry Potter, Harry Potter, Harry Potter! Die Geschichte meiner Kindheit/Jugend ist zurückgekehrt und ich könnte nicht aufgeregter oder glücklicher sein. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist das Skript zum gleichnamigen Theaterstück und spielt 19 Jahre nach dem Ende des siebten Bandes „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Das Stück wird aktuell in London aufgeführt und ich bin gespannt, ob es vielleicht auch mal nach Deutschland kommt??

Kürzlich erschien zumindest schon einmal die deutsche Fassung des Skriptes. Ich hatte kurz überlegt einfach schon die englische Version zu lesen, habe mich jedoch dagegen entschieden. Ich habe Harry Potter einfach schon immer auf Deutsch gelesen und alles andere hätte sich nicht richtig angefühlt.

wp-1476443736213.jpgInhalt: Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Rezension

Das Buch ist kein Roman, sondern das Skript zu einem Theaterstück und besteht also zu 95% aus Dialog. Das muss man sich klar machen, bevor man mit der Lektüre beginnt. Der Lesefluss und das Lesegefühl sind also völlig anders als bei den vorherigen sieben Bänden. Mich hat das aber überhaupt nicht gestört. Ganz im Gegenteil: Die Dialoge waren so flüssig geschrieben, dass man das Buch im Nu durchgelesen hat. Ich hatte es in weniger als 24 Stunden durch.

Für mich als Fan war es natürlich unglaublich spannend zu sehen, was aus den einzelnen Figuren geworden ist. Außerdem lernt man die nächste Generation Magier und Hexen etwas kennen. Vor allem Harry und Ginnys Sohn Albus und Malfoys Sohn Scorpius. Ich hätte mir aber zum Beispiel gewünscht, dass Rose Granger-Weasley eine größere Rolle spielt. Aber vielleicht wäre das dann einfach zu ähnlich zu der Vorgeschichte um Harry, Ron und Hermine.

wp-1476443736020.jpgAlles in Allem war ich aber wirklich positiv überrascht von der achten Geschichte im Harry Potter Universum. Sie reiht sich nahtlos in die bisherige Geschichte ein, war spannend, lustig aber auch traurig. Für alle Fans ist die Lektüre also ein absolutes Muss!

Auf der anderen Seite kann ich mich nicht entscheiden, ob mir der Plot Twist am Ende gefällt oder nicht. Zwar habe ich die Wendung überhaupt nicht kommen sehen und war wirklich geschockt (und ein bisschen angeekelt…), gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass man es sich hier etwas einfach gemacht hat. Wie seht ihr das? Wie hat euch das Buch gefallen?

*Achtung: Ab hier enthält die Rezension Spoiler.*

Im Ernst. Dieser Spoiler ruiniert dir das Buch. Nicht weiterlesen!

Voldemort hat ein Kind? Wieso setzten sie uns solche Bilder in den Kopf?…

Zu Beginn dachte ich, dass das „verwunschene Kind“ im Titel ganz klar Albus sein muss. Verfolgt von der Berühmtheit seines Vaters und nicht fähig daran heranzureichen. Aber auch Scorpius hat es ja nicht leicht und muss damit leben, dass die Menschen denken er wäre Voldemorts Sohn sowie mit dem frühen Tod seiner Mutter. Nach der Lektüre bin ich aber überzeugt, dass mit dem Titel eigentlich nur Delphini gemeint sein kann.

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