Die Autorin Cecelia Ahern ist für viele keine Unbekannte. Mit ihren Büchern P.S. Ich liebe dich oder Für immer vielleicht, die beide verfilmt wurden, hat sie sich international bekannt gemacht und gilt als einer der erfolgreichsten Autorinnen der Welt.

Worum geht es

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll-und wer sie eigentlich ist. Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund. Ans Silvester kreuzen sich die Wege von Jasmine und Matt, und zwar absolut unfreiwillig. Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen. Ein Jahr, dass alles verändert.

Das Buch war für mich

ein klassisches Sonntagsbuch. Eine leichte Lektüre, die man mit einem warmen Kaffee, eingekuschelt an einem Sonntag Nachmittag ließt. Der Schreibstil ist gewohnt locker, leicht und lässt die Seite nur so vorbei ziehen. Ich habe bisher fast alle Bücher von Cecelia Ahern gelesen und würde mich auch als kleiner „Fan“ ihrer Werke bezeichnen. Dieses Buch differenziert sich jedoch von ihren üblichen Geschichten und setzt dieses Mal den Fokus auf die Themen Freundschaft und Familie. Zu Beginn hat mich aber auch genau das gestört. Ich hatte ganz andere Erwartungen an das Buch und habe mit einer Story gerechnet, wie ich es aus ihren vorherigen Büchern kenne. Damit möchte ich nicht sagen, dass ihre Storys vorhersehbar sind. Jeder ihrer Geschichten sind einzigartig und haben mich immer wieder aufs neue überrascht.

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Das Jahr, in dem ich dich traf hat mich leider nicht so gepackt. Die Story ist zwar gut durchdacht, die Figuren sind sympathisch und die Geschichte regt, hier und da, zum nachdenken an. Aber für mich war es einfach kein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Deswegen auch „Sonntagsbuch“, weil man dabei super entspannen kann und nicht viel nachdenken muss, weil der Handlungsstrang zu komplex ist. Alles in allem, ein nettes Buch, welches ich auch an Leuten weiterempfehlen würde, die vielleicht sonst kein großer Fan von ihren Büchern sind und nicht viel von ihren üblichen Liebesgeschichten halten.

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