In allen Bereichen unseres Lebens gibt es immer wieder wechselnde Trends. Noch vor ein paar Jahren war es super in, seinen Lebensraum und die sich darin befindenden Gegenstände möglichst effektiv zu organisieren. Dafür hat man sich verschiedenste Boxen, Körbe, Organizer, etc. besorgt und alles mit Labeln versehen. Ich gebe zu, dass auch ich unzählige Bilder dazu auf Pinterest gepinnt habe, mir stundenlang Videos mit Organisationstipps angeschaut habe und auch einige Bereiche meiner Wohnung nach diesem Vorbild aufgeräumt und organisiert habe.

Auf den gleichen Seiten, Blogs oder Social Media Profilen die sich überwiegend mit diesem Thema befasst haben, gibt es jetzt jedoch einen neuen Trend: Minimalismus. Das hat auch sicherlich etwas mit der KonMari-Methode und dem dazugehörigen Buch, dass ich euch hier vorgstellt habe, zu tun. Zumindest kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch bei einigen, so wie bei mir, das Interesse am vermeintlichen Trend Minimalismus geweckt hat.

Ich glaube, dass es verschiedene Ausprägungen und Formen des Minimalismus geben kann. Ich persönlich könnte zum Beispiel nie auf einen „Papier“-Kalender verzichten, denn der Kalender auf meinem Handy reicht mir einfach nicht. Andere hingegen können sich vielleicht nicht von ihren 20 Paar Highheels trennen oder ihren 15 Rouges. Auch wenn diese für mich alle gleich aussehen, können Liebhaber verschiedene Farbtöne oder Schimmereigenschaften entdecken. 😉

Wie bei so vielem im Leben ist es einfach wichtig für sich selbst die richtige Balance zu finden und zu akzeptieren, dass jeder Mensch andere Dinge zum Glücklich sein braucht. Deshalb bin ich bei Minimalismus Challenges auch eher skeptisch. Wieso sollte es mich Glücklich machen 100 Gegenstände zu besitzen, aber bei 101 ist es schon wieder zu viel? Das wirkt alles sehr willkürlich. Andererseits ist es sicher ein guter Einstieg um sich überhaupt damit zu befassen.

architecture-1087820_640Dafür hat mir die KonMari-Methode sehr gut gefallen. Die „Regeln“ sind simpel und direkt: Behalte nur, was dich Glücklich macht! Der ganze Rest (die Reihenfolge in der aussortiert wird, dass man alles auf einen Haufen legen und, dass man alles auf einmal aussortieren soll) kann zwar helfen, ist aber kein Muss für den Erfolg!

Ich möchte hier aber nicht behaupten, dass ich eine Minimalistin bin und meine Wohnung ein minimalistischer Tempel ist, in dem es keine überflüssige Gegenstände gibt. Oh nein, eher im Gegenteil (und ich weiß auch nicht wie erstrebenswert das für mich wäre ;)). Ich habe das Gefühl, meine Wohnung ist zugemüllt mit Zeug, das ich nicht brauche. Aber es ist schon viel besser geworden, als zum Beispiel am Anfang letzten Jahres. Und auch für dieses Jahr habe ich mir wieder vorgenommen zu entrümpeln und damit einem simpleren und stressfreieren Leben einen Schritt näher zu kommen. Denn das ist doch schließlich der Grund für diesen ganzen Minimalismus Trend, oder? Der Wunsch nach einem einfacheren Leben, mit weniger Ablenkungen, in dem wir uns auf die Menschen und Dinge konzentrieren können, die uns wichtig sind!

Wenn euch das Thema interessiert, dann schaut doch mal auf diesen Blogs oder Youtube Channel vorbei. Und wenn ihr noch Empfehlungen habt, immer her damit!

Light by Coco

Zen Habits

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