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Alle meine Klamotten auf einem Haufen! Mehr als gedacht…

Seit einigen Monaten spiele ich mit dem Gedanken, einmal die ganze Bude auf den Kopf zu stellen und ordentlich auszumisten. So richtig motivieren konnte ich mich aber nicht. Als ich jedoch verschiedene Videos zur KonMari Methode auf Youtube fand, funkte es!

Marie Kondo ist eine japanische „Organizational Consultatn“, wie es auf ihrer Website steht. Das heißt, dass sie ihren Kunden dabei hilft, ihre Wohnungen, Häuser und Leben zu organisieren. In dem Buch „The Life-changing Magic of tyding up“ erklärt sie wie ihre Methode funktioniert. Heute werde ich euch mitnehmen und zeigen, wie ich damit einige Bereiche in meiner Wohnung organisiert habe!

Die KonMari Methode

Marie Kondo sagt, dass man nicht einen Raum nach dem anderen ausmisten sollte, sondern nach Kategorien. Als Erstes ist die Kleidung dran, danach Bücher, usw. Ganz wichtig dabei ist, dass man alle Gegenstände aus der jeweiligen Kategorie auf einen Haufen legt. Dann muss man jedes Teil in die Hand nehmen und überlegen, ob es einem Freunde bereitet, ob es einen glücklich macht oder eben nicht. Alle Gegenstände die nicht glücklich machen, werden ausgemistet, d.h. weggeschmissen, gespendet, verschenkt oder verkauft. Für den Rest muss man dann nur noch ein Zuhause finden. So einfach ist die Theorie. Marie Kondo gibt auch Tipps dafür, wie man am besten seine Socken faltet oder seine Kleidung aufhängt. Alle Details findet ihr in ihrem Buch, das ich jedem ans Herz lege, der überlegt mit ihrer Methode auszumisten.

1. Kleidung

Anfang letzten Jahres kauften wir neue Möbel für das Schlafzimmer. Das nahm ich zum Anlass um einmal alle meine Klamotten, Handtaschen und Schuhe auszumisten. Ich dachte daher, dass ich gar nicht so viel Zeug haben kann. Tja, als ich dann den Haufen Kleidung auf meinem Boden sah, wurde ich eines besseren belehrt. Wie die meisten Frauen, trage ich etwa 70% dieser Sachen gar nicht. Darunter waren sogar einige Dinge, an denen noch das Preisschild hing. Andere passen mir überhaupt nicht. Aber es könnte ja sein, dass sie irgendwann wieder mal passen… Ja, ja, das hat sich bestimmt schon jede Frau einmal eingeredet.

Der Anblick war wirklich ein kleiner Schock für mich, aber auch eine Motivation. Ich machte mich daran rigoros auszumisten und nur das zu behalten, dass…

  1. …mir wirklich gefällt.
  2. …ich auch wirklich trage.
  3. …in gutem Zustand ist. (Ganz ehrlich, auch wenn ich nur zu Hause sitze, möchte ich kein T-Shirt tragen, das übersät ist mit Flecken oder Löcher hat)
  4. …mir passt.

Das hatte zur Folge, dass ich nur etwa ein Drittel meiner ursprünglichen Garderobe behalten habe. Ein weiteres Drittel habe ich gespendet und das letzte Drittel weggeschmissen.

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Weiter ging es mit den Schuhen, hier habe ich von meinen 14 Paaren nur eins verschenkt, das mir einfach nicht passt. Ich gehöre nicht zu den Frauen, die es liebt Schuhe zu kaufen, daher gab es hier für mich nicht viel auszumisten.

 

 

Anders sieht es bei Handtaschen aus. Ich lieeebeee Handtaschen. Ich hatte genau 19 Stück als ich loslegte. Davon habe ich 13 Handtaschen behalten, drei verschenkt und drei weitere wanderten in den Müll.

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Ich habe nur zwei Arme, warum brauche ich so viele Handtaschen?
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Alles ordentlich in zwei Boxen verstaut. Die drei Handtaschen, die daneben liegen sind leider zu groß und haben einen besonderen Platz im Schank.

Unter Accessoires fallen übrigens Hüte, Schals, Handschuhe usw. Mir ist aufgefallen, dass ich davon gar nicht sooo viele besitze. Ich habe mich aber entschieden meine beiden einzigen Hüte zu spenden, da ich sie einfach nie trage. Dafür durften meine Mützen bleiben und eine Vielzahl meiner Schals. Der Winter naht…

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Links darf bleiben, rechts muss gehen…

Unter die Kategorie „Kleidung“ fallen natürlich auch Unterwäsche und Socken, die ich online aber mal nicht teilen werde. 😉 Ich habe aber wirklich alles weggeschmissen, dass ich nicht mehr trage. Wir haben doch alle Lieblings BHs, Slips und Socken, die wir immer wieder tragen. Alles was unbenutzt in unseren Wohnungen herumliegt, ist lediglich Ballast. Bei den Socken habe ich übrigens ausnahmsweise die Aufbewahrungstipps von Marie Kondo befolgt und falte meine Socken jetzt. Erstens sieht das viel ordentlicher und organisierter aus und zweitens ist es schonender für den Gummibund.

2. Bücher

Hallo, ich bin Aline und ich bin ein Bookohlic… So habe ich mich zumindest gefühlt, als ich (wie Kondo rät) jedes einzelne Buch von meinem Regal nahm und in einem Haufen auftürmte. Das war richtig anstrengend und ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen. Ich glaube es gibt zwei Gründe, warum wir so viele Bücher anhäufen. Man hat uns von klein auf beigebracht, dass man Bücher wertschätzen muss und man sie nicht wegschmeißen darf. Außerdem belügen wir uns vielleicht ein bisschen Selbst, wenn wir glauben, dass wir bei über 100 ungelesenen Bücher jemals alle lesen werden. Zumindest war das bei mir so.

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Puh, ganz schön viel Arbeit meine ganzen Bücher so aufzutürmen.

Als ich also anfing meine Bücher auszumisten, musste ich wirklich hart bleiben. Ich habe es mir nicht angetan alle meine Bücher zu zählen. Heute habe ich aber noch 157 Bücher. Drei Taschen mit Büchern habe ich gespendet und etwa 60 Bücher bei rebuy verkauft. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen nur noch Bücher zu behalten, die in meine Hall of Fame gehören. Das heißt Bücher, die mich unglaublich begeistert haben und Bücher, die ich noch einmal lesen möchte. Der Rest wird entweder verschenkt, gespendet oder verkauft.

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Rebuy
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Spenden
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Müll

3. Papier

Papier war eindeutig die schwierigste Kategorie für mich. Ich kann es einfach nicht ausstehen Briefe, Kontoauszüge und Ähnliches zu sortieren. Sonst tue ich das ja gerne, aber bei Papieren hört der Spaß auf. Deshalb wollte ich auch unbedingt in einem Ruck fertig werden und saß bis 21 Uhr vor meinen Stapeln. Das Ergebnis kann sich aber wirklich sehen lassen. Alle wichtigen Dokumente befinden sich jetzt in zwei Ordnungsmappen. Wenn die voll sind, müssen andere Dokumente gehen.

4.Gemischtes

In dieser Kategorie sind die verschiedensten Unterkategorien zusammengefasst. Ich habe noch nicht alle abgearbeitet, da es mir dann doch etwas zu viel wurde und ich eine Pause vom Ausmisten brauchte.

Make-up
Ich hatte schon lange eine kleinere Make-up Sammlung als früher. Aber ich habe sie nochmals ordentlich reduziert und nur meine absoluten Favoriten behalten! Ich bin so zufrieden mit meiner aktuellen Organisation. Alles ist super leicht und schnell zu finden. Ich habe nämlich morgens keine Lust und Zeit nach meinem Concealer zu suchen. 😉

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Mein ganzes Make-up.
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Das ist alles, was übrig geblieben ist. Ich bin sehr zufrieden damit und mir fehlt nichts. Meine Pinsel, Kajal und Mascara sind in einer gesonderten Kosmetiktasche.

 

Pflegeprodukte
Warum bekommt man als Frau so häufig Pflegeprodukte geschenkt? Bei mir hatten sich unglaublich viele Duschgels, Bodylotions und Cremes angehäuft, die ich nicht benutzt habe. Aber ich hatte ein schlechtes Gewissen, sie wegzuschmeißen. Nachdem ich jetzt schon so weit gekommen war, sollte mich nichts mehr aufhalten. Fast alle Produkte mit Silikonen und Parabenen durften gehen, ebenso wie eine Bodylotion mit Schimmer (keinen Schimmer was ich damit anfangen soll :P) und diverse unangenehm duftende Bodylotions.

Ich bin ja einfach zu faul, mir aufwendig die Haare zu stylen und brauche wirklich nicht unzählige Produkte für diesen Zweck. Tschüsssiiii!

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Ein Wäschekorb voller Beautyprodukte
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Ihr dürft bleiben

5. Sticker, Sticky Notes und Co.

Ein klarer Fall von #InstagramMadeMeBuyIt: Meine Filofaxing Sammlung ist etwas aus den Fugen geraten. Klar, es gibt sicherlich Menschen, die noch mehr Sticker als ich besitzen. Ich habe in den letzten Jahren aber etwas über mich gelernt. Wenn ich zu viel Auswahl habe, überfordert mich das. Ich benutze dann einfach gar nichts aus meiner Sammlung und dafür sind die süßen Sachen doch echt zu schade!

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Wahhh, so viel Zeug!
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Ich habe wirklich einiges aussortiert! In der Kellogs Box ist übrigens mein Washi Tape 😉

Gewinnspiel!

Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich alles was ich zu viel habe, mit euch teilen werde. Das heißt, ihr könnt ein Überraschungspaket mit verschiedenen Stickern, Sticky Notes und Co. gewinnen! Dafür müsst ihr diesem Blog folgen und einen Kommentar unter diesem Post hinterlasen. Beantwortet uns doch einfach die Frage, welcher Bereich/welche Kategorie in eurer Wohnung hat ein Ausmisten am meisten nötig?

Unter allen Kommentaren verlosen wir ein Überraschungspaket! Wenn ihr eure Chancen verdoppeln wollt, dann schaut bei uns auf Instagram vorbei. Dort verlosen wir ein weiteres Überraschungspaket. Viel Glück!

 

Teilnahmebedingungen – Blog:

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr dem Blog folgen, einen Kommentar unter dem Gewinnspiel Post hinterlassen und den Wohnsitz in Deutschland haben. Teilnahmeschluss ist nächsten Sonntag, 06.09.2015, um 24 Uhr. Der Gewinner wird am Montag, 07.09.2015,  unter seinem Kommentar informiert und gebeten uns seine Adresse per Mail zu schicken. Sollten wir innerhalb von einer Woche keine E-Mail erhalten, müssen wir einen neuen Gewinner ziehen. Teilnehmer, die unter 18 sind, brauchen die Einwilligung ihrer Eltern um teilzunehmen.

Teilnahmebedingungen – Instagram:

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr uns auf Instagram folgen, einen Kommentar unter dem Gewinnspiel Bild hinterlassen und den Wohnsitz in Deutschland haben. Teilnahmeschluss ist nächsten Sonntag, 06.09.2015, um 24 Uhr. Der Gewinner wird am Montag, 07.09.2015,  unter seinem Kommentar informiert und gebeten uns seine Adresse per Mail zu schicken. Sollten wir innerhalb von einer Woche keine E-Mail erhalten, müssen wir einen neuen Gewinner ziehen. Teilnehmer, die unter 18 sind, brauchen die Einwilligung ihrer Eltern um teilzunehmen.

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