Unbenannt

Der Kinofilm hat alle Rekorde gebrochen, 1993 genauso wie 2015. Die Rede ist natürlich von „Jurassic Park“. Als ich den ersten Teil sah, war ich noch sehr jung und konnte mich jetzt an kaum etwas erinnern. „Jurassic World“ hingegen konnte mich nicht wirklich ins Kino locken. Als ich aber das Buch von Michael Crichton, auf dem der Film von 1993 basiert, für ein paar Euro entdeckte, schlug ich zu.

Inhalt:

351_81150_135392_xlEinem Team von ehrgeizigen Wissenschaftlern um den Milliardär John Hammond ist Sensationelles gelungen: Aus konservierter DNA haben sie 15 Saurierarten neu gezüchtet. Die Tiere sollen die Hauptattraktion in einem Freizeitpark auf einer Insel vor Costa Ricas Küste sein. Doch als ein Team von Paläontologen den Park vor der Eröffnung inspiziert, kommt es zur Katastrophe. Die Sicherheitszäune versagen, und plötzlich bewegen sich die gefährlichen Echsen frei über die Insel. Menschen und Saurier liefern sich einen Kampf, den nur eine Art überleben kann …

Review:

„Jurassic Park“ ist das zweite Buch, das ich von Michael Crichton lesen durfte. Das erste war „Nippon Connection“, das ich während meiner Studienzeit für ein Seminar gelesen habe. „Nippon Connection“ hat mir recht gut gefallen. Es war spannend und gut geschrieben. Was mir nicht gefallen hat, war der latente Rassismus, der sich durch das Buch zog ebenso wie die Stereotypen.

„Jurassic Park“ ist auch kein perfektes Buch, aber ein sehr unterhaltsames. Nachdem ich es gelesen hatte, schaute ich noch einmal den Film von 1993. Damals wurde doch einiges an der Geschichte verändert, was mich nicht wirklich stört. Jedoch viel mir auf, dass die Geschichte doch stark verharmlost wurde. Wahrscheinlich damit der Film mit einem niedrigeren FSK in die Kinos kommen konnte.

Der Roman „Jurassic Park“ ist keine leichte Kost, wenn man Probleme mit Gewalt und Blut hat. Die Velociraptoren können einem wirklich Albträume verschaffen. Die Figuren sind menschlicher als im Film, machen mehr Fehler und sind egoistischer. Dies hilft der Geschichte und macht sie plausibler. Und das kann sie gut gebrauchen, denn wirklich glaubwürdig sind nur wenige Stellen. Damit meine ich nicht, die ganze Geschichte um das Klonen der Dinosaurier. Das muss man einfach hinnehmen, denn nur mit der Fantasie, dass dies möglich wäre, kann man das Buch genießen. Aber wie häufig kann man einem Dinosaurier wirklich in letzter Minute von der Gabel hopsen?

„Jurassic Park“ ist Unterhaltung made in America. Michael Crichton versteht es den Leser am Ball zu halten. Es macht einfach Spaß mitzufiebern! Habt ihr das Buch zum Film gelesen oder „Jurassic World“ dieses Jahr im Kino gesehen? Ich wäre neugierig auf eure Meinung.
Advertisements